Die Landschaft veränderte sich schnell, ähnlich jener in der Hochebene von Kirgistan, mit sanften Hügeln und Tälern in ebenso sanftes Grün, Gelb oder Braun getaucht. Mit 1215 m ü.M. hatten wir den letzten und einzigen Passübergang in Kasachstan zu bewältigen, eine sanfte Steigung von gegen 500 Hm. Die Hitze machte uns wieder zu schaffen, sie stieg knapp über 40 Grad und auf den 130 km hatte es lediglich einen kleinen Minimarkt.
Leseproben
Seite 249
Diese erste Zeltnacht werden wir nicht mehr so schnell vergessen. Wir haben mehr schlecht als recht geschlafen. Ich habe mich durch die Kälte der Wüste gefroren (trotz mehrerer Kleiderschichten) und Hans hat die Tageshitze auf den Magen geschlagen. Die Hitze des Tages liess uns am Vorabend nur das Innenzelt aufstellen, welcher Anfängerfehler!
Radabenteuer - 461 Tage auf und neben dem Sattel
Über den Autor
Jahrgang 1945, geboren und aufgewachsen in Wettingen.
Ab 1968 in Leukerbad.
Von 1971 bis 1981 in Kreuzlingen/Oberhofen, Kt.Thurgau.