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Nach einem erstaunlich guten Frühstück ging es um 8.30 Uhr bei schönem Wetter (18°) Richtung Kizart-Pass (2663 m ü.M.), den wir nach ca. 65 km erreichten. Die Steigung mit insgesamt 1100 Metern hielt sich somit in Grenzen. Wieder eine hochalpine Landschaft mit seltenen Vögeln, vom Wiedehopf über brütende Adler bis zu den Blauracken und anderen mir unbekannten Arten.
In dieser Gegend soll es auch den Schneeleoparden geben, da es einige über 6000 Meter hohe Gebirgsketten gibt (Thien Schan). Jurten gibt es über 2000 m ü.M., weiter unten scheinen alle sesshaft zu sein. Nicht meine Lieblingstiere sind die blöden Hunde, die bei jeder Jurte bellend, keifend und zähnefletschend anzurasen kommen. Dafür entschädigen die einmalige Landschaft und die grosse Zahl von Pferden. Auf der Passhöhe haben wir in einem Blechwagen getrockneten und geräucherten Fisch gegessen.